Über mich

Ich hab mich ganz schön lange davor gedrückt, einen Text über mich zu schreiben. Nicht weil ich nichts zu erzählen hätte, sondern weil ich irgendwie in keine Box passe.

Also gut, ich versuche mein Bestes. 😉

Ich bin Marie, Coach, Schriftstellerin, Piratenprinzessin. Und manchmal wäre ich auch ein bisschen Ritter, wenn mir eine weibliche Form davon einfallen würde… Ritterin? Hmm, lassen wir das. 😉

Ich bin die schüchterne, hochsensible Träumerin, die freche Rebellin, romantisch, bodenständig und manchmal sehr, sehr nachdenklich. Ich verstehe mich als tief mit der Erde verbundene Schamanin, schreibe Abenteuer- und Fantasygeschichten, habe ein moppeliges Pferdchen zum Seelenfreund und bin manchmal wahnsinnig gerne einfach nur durchgeknallt.

Ich bin so vieles. Doch dabei ist mir vor allem eines Wichtig: Ich möchte echt sein.

Einfach nur ich. Bedingungslos. Ohne mich zu verbiegen oder bestimmte Facetten meines Wesens zu verbergen.

Natürlich war ich nicht immer so. Mein halbes Leben lang habe ich mich angepasst und die meisten meiner Leidenschaften unterdrückt. Ich dachte immer, dass etwas mit mir nicht stimmt, weil ich nicht ins Bild unserer Gesellschaft passe.

Doch irgendwann habe ich verstanden: Niemand passt wirklich ins Bild. Wir alle haben uns verpflichtet, Masken zu tragen und uns für uns selbst zu schämen.

Lass uns endlich damit aufhören. Ich begleite dich auf deinem Weg zurück zu deinem Ursprung. Zu deinem authentischen Selbst, zum tiefsten Ausdruck deiner unglaublich weisen Seele. Dies ist der einfachste und gleichzeitig der herausforderndste Weg, den wir im Leben gehen können.

Du bist willkommen, mit allem, was du bist und noch sein könntest. Du darfst dich zeigen, verletzlich, authentisch, mutig, großartig.

Mit meiner Gabe, dich wirklich, voll und ganz zu sehen kann ich dich voller Leichtigkeit in die Tiefe begleiten. Ich helfe dir dabei, deine innere Wahrheit zu finden und dein Leben danach auszurichten. Es ist ein Weg zurück zu dir, in deine Fürsorge, deine Selbstliebe, dein bedingungsloses zu dir stehen. Ein Weg in die Freiheit, die du allein im Außen niemals findest.

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So, und wenn du noch mehr über mich wissen willst, kommt jetzt noch ein bisschen klassische Biografie. 🙂

Mein Weg

Ich bin ein Kind der späten 80er, 1987 geboren. Einzelkind, behütete Kindheit.

Doch irgendwas an mir war schon früh anders. Ich möchte hier die Frage außen vor lassen, inwieweit es an meinem Umfeld lag, weil es letztendlich nicht von Bedeutung ist.

Zu ‘anders’

Ich war ein stilles Kind, schüchtern, träumerisch, im Kopf ein Rebell. Eine typische Außenseiterin. Vieles, was ‘man’ so machte, kam mir schon im Kindes- und Jugendalter bescheuert vor und ich weigerte mich schlichtweg, mitzumachen. Mit ca 9 Jahren begann ich meine ersten Geschichten zu schreiben und habe seitdem nie wieder damit aufgehört. Geschichten waren mein Hort, meine Zuflucht in einer Welt, die mir komplett wahnsinnig erschien. Doch schon früh hatte ich das tiefe Gefühl, dass das nicht alles sein konnte. Ich stellte zu viele Fragen und engagierte mich in der Umweltbewegung. Wollte die Welt verändern und hatte doch irgendwie gleichzeitig keine Hoffnung.

Meine Jugend war aus den verschiedesten Gründen traumatisch. Manchmal wollte ich die Welt in Stücke reißen, manchmal einfach nur still und leise daraus verschwinden.

Mir grauste es vor dem Leben. Nicht dem Leben an sich, sondern diesem Hamsterrad, das mir überall vorgelebt wurde. Ich konnte mir nicht vorstellen, ein sinnentleertes Leben zu führen und wusste doch keinen anderen Weg. Ich fühlte mich tief verletzt, unendlich wertlos, so weit weg von mir selbst.

Wenn nur noch die Leistung zählt

Aus Hilflosigkeit begann ich mich über Leistung zu definieren. Ich wurde zur Workaholic. Strebte nach Perfektion und Erfolg bis mich ein Burnout Anfang 20 in die Knie zwang. Ich spürte nichts mehr außer meinen Schmerz. War so voller Selbsthass, dass mein Partner mich manches Mal davon abhalten musste, mir ernsthaft wehzutun.

Doch irgendwo ganz tief in meinem Inneren wusste ich die ganze Zeit: Das ist es nicht. Das ist nicht alles. Da gibt es mehr.

Zurück zu mir selbst

Und so begab ich mich auf eine Suche. Zehn Jahre lang habe ich mich selbst erforscht und alles Mögliche auf meinem Weg gelernt – von der Psychlogie bis zur Spiritualität hat mich mein Weg geführt und weit darüber hinaus.

Ich lernte, mich ernstzunehmen und wieder zu spüren. Meiner inneren Stimme zu lauschen. Herauszufinden, wer ich überhaupt bin und wozu ich hier bin. Ich lernte, mich sowohl mit als auch ohne Menschen wohlzufühlen, tiefe Freundschaften zu schließen und mir selbst die beste Freundin zu sein.

Diese Reise zu mir selbst war kein Spaziergang. Häufig ergab sie scheinbar keinen Sinn. Ich wusste die meiste Zeit nicht, ob ich noch auf dem richtigen Weg war oder mich total verrannt hatte. Mein Herz und meine Intuition waren mein Kompass und trotzdem zweifelte ich fast ständig an mir und meinem Weg. Ich musste durch tiefe Krisen und lernte, auch den größten Schmerz zu fühlen. Ich probierte unendlich viel aus und brach es dann doch wieder ab, um weiterzuziehen. Doch jeder einzelne Schritt davon war notwendig. Heute sehe ich, dass es kein wildes Herumprobieren war, so wie es von außen zwangsläufig erscheinen muss, sondern ein spiralförmiger Tanz, der mich immer mehr zu mir brachte.

Heute fühle ich mich sehr angekommen. Ich kenne viele meiner Gaben und lebe sie. Ich zeige mich, wie ich bin. Ich liebe meine Facetten und bin tief berührt von der Chance dieses wunderbaren Lebens. Natürlich geht meine Reise noch immer weiter. Jeder einzelne Tag birgt neue Erkenntnisse. Ich werde gefordert, zu fühlen und zu sein und immer tiefer in meine Gaben einzutauchen.

Und plötzlich ist da mehr

Es begann als Suche, die nur dem Zweck diente, mich selbst zu heilen und dieses wunderbare Leben, das mir gegeben war, nicht zu verschwenden. Doch ich fand heraus, dass da mehr war. Dass ich auch anderen Menschen helfen konnte. Dass ich Gaben hatte, von denen ich nichts wusste:

Die Gabe zuzuhören. Einen Menschen vollkommen zu sehen. Einen sicheren Raum für seine Entwicklung zu schaffen. Und die Gabe, meine feinsinnige Wahrnehmung und spirituellen Fähigkeiten zu nutzen, um Menschen wirklich in der Tiefe zu helfen.

Ich hatte nicht vor, Coach oder Heilerin zu werden. Diese Aufgabe ist zu mir gekommen und ich habe lange gebraucht, um sie überhaupt annehmen zu können.

Bevor du meine ganze Seite danach absuchst: Ich habe keine klassische Coachingausbildung, keinen ‘Darfschein’. Wenn dir sowas wichtig ist, bist du bei mir falsch. Ich weiß sehr sehr viel und habe diverse Fortbildungen gemacht bzw mich auch selbst fortgebildet, aber ich glaube an das, was jemand kann und nicht das, was auf irgendeinem Papier steht.