Register der Achnorion Trilogie

10 Familien (Faydans)

Die zehn mächtigsten Fürstenfamilien Faydans, aus deren Mitte für gewöhnlich der König gewählt
wird, entscheiden über nahezu alle Belange des Landes. Die Versammlung der jeweiligen
Oberhäupter berät den König und stützt dessen Position. Gegen den Willen der Familien kann der
König keine Entscheidung durchsetzen.

Achnorion

Beliebtes Spiel, Mischung aus Strategie- und Würfelspiel, genaue Spielregeln unter
www.mariegraeff.de/achnorion

Adnarwolf

Ausgesprochen große, meist schwarze Wölfe, die für ihre Angriffslust und Beharrlichkeit bekannt sind.

Aesch

Symbol des magischen Lebensbaumes.

Alnaselva

Stadt im Norden Faydans, Handelsstützpunkt, bekannt für Güter aus dem hohen Norden und Binsenkörbe.

Anderswelt

Parallelwelt, in welche die Magischen nach der Machtübernahme der Götter vertrieben wurden und die sie nicht aus eigener Kraft verlassen können. Niemand weiß genau, wie es dort aussieht.

Arxis

Gott des Krieges (Ceregor). Ebenfalls Gott der Schmiede und Hüter des Schmiedefeuers. Es ist üblich, ihm vor der Schlacht drei Opfer zu bringen.

Aulogor

Provinz Ceregors, in der Charis lebt. Grenzt an Faydan.

Aulon

Großer Fluss, der Ceregor von Westen nach Osten durchfließt und in der Nähe der Hauptstadt ins Meer mündet. Wichtige Verkehrs- und Lebensader des Landes.

Aulona

Größte Stadt Ceregors, am gleichnamigen Fluss gelegen. Wirtschaftlicher Mittelpunkt des Landes und kultureller Schmelztiegel. In ständiger Konkurrenz und Abgrenzung zu Rosolaris und dem Königshaus.

Baal

Magisches Volk, in dieser Welt fast ausgestorben. Beherrscht Gedankenübertragung über weite Distanzen.

Boer

Gott der Handwerker und der Kunstfertigen (Faydan).

Brainnflodh

‚Schlangenflut‘. Fluss, der die Südgrenze Faydans bildet. Wird ab der Grenze zu Ceregor ‚Aulon‘ genannt.

Brana

Magisches Volk, Ureinwohner des heutigen Faydan. Besitzen eine besondere Beziehung zu Tod undÜbergang. Sie vollziehen die Opfer bei Bestattungen, werden aber sonst wenig geachtet.

Ceregor

Land im Osten, bestehend aus mehreren Provinzen. Der Name leitet sich ab von der mythischen Perle des Ursprungs, der Cerr. Die Ceregorin glauben, dass sie einst aus dem Land der Götter über das Meer kamen, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Die Meeresgöttin Mara hatte Mitleid mit ihnen, nahm eine Perle und ließ aus ihr neues Land aus den Fluten emporwachsen. Sie gab es den Menschen zu Eigen, weshalb die Ceregorin der Ansicht sind, den einzig wahren Anspruch auf das Land zu haben.

Ceros

Mythischer König der Frühzeit Ceregors.

Charion

Charion ist der Totengott der Ceregorin. Sein Palast liegt tief unter dem Land der Götter und wer ihn betritt, verlässt ihn nie mehr, bis die Welt endet. Reine Seelen und jene, die ihr Leben dem Höchsten geopfert haben, gehen nicht in Charions Reich, sondern wandeln zwischen den Göttern, doch wer Selbstmord begeht, dem ist die Dunkelheit von Charions Reich sicher.

Chrosgrod

Sprichwörtlich gewordener Dämon (Faydan).

Cjitab

Bodenlanger Schleier, den die Frauen Ceregors tragen, um ihr Haar zu bedecken. Ohne ihn aus demHaus zu gehen gilt als unschicklich.

Coille Dath

Großes ursprüngliches Waldgebiet südlich von Faydan, Heimat der Katzenmenschen.

Colligor

Nördlichste Provinz Ceregors. Dünn besiedelt und schwer zugänglich.

Collis

Stadt in Ceregor, an den westlichen Ausläufern des Colligor nah der Grenze zu Faydan gelegen. Inoffizielle neue Hauptstadt des Landes und Sitz des Thronfolgers. Wichtigster Stützpunkt im Krieg
gegen Faydan.

Dieronos-See

Größter See Ceregors, aus dem Aulon gespeist. An diesem See liegen die Städte Aulona und Dierna.

Dimma

Drachin der Dunkelheit, nach Ansicht einiger magischer Völker an der Erschaffung der Welt beteiligt und daher verehrt.

Eardis

Göttin der Sterne (Faydan). Trägt eine strahlende Krone und wacht unbarmherzig über die Erfüllung des Schicksals eines jeden Menschen. Eardis zu Ehren wird das Lichtfest in der dunkelsten Nacht des Jahres gefeiert.

Elpion

Ruinenstadt an der Grenze zwischen Ceregor und Faydan, die in der Geschichte eine entscheidende Rolle spielt.

Eria

Alte magische Bezeichnung der Welt.

Fadhirflokr

Kommandant einer Truppe (Faydan).

Faydan

Land im Westen, in verschiedene Regionen unterteilt. Im ständigen Konflikt mit Ceregor. Der Name leitet sich ab von dem mythischen Gründer der Nation Fayrir, der mit seinen Söhnen das
Land von Norden her in Besitz nahm.

Fayrir

Mythischer Gründervater Faydans und erster König.

Feuervogel

Großer, magisch begabter Vogel von außergewöhnlicher Schnelligkeit und Intelligenz. Im Licht schillert sein Gefieder, als würde es brennen. Gezähmte und gezüchtete Feuervögel werden zur Nachrichtenübermittlung eingesetzt.

Fischweiber

Magische Wesen menschlicher Gestalt mit einem Fischschwanz. Werden von den Menschen verachtet, obwohl es interessanterweise Legenden gibt, die auf Fischweiber in der königlichen Blutlinie hinweisen.

Godabit

Charis‘ Schwert, der Legende nach von den Göttern geschmiedet, um den letzten Lebensbaum in Elpion zu zerstören.

Godafells

Berg, auf dem sich das Heiligtum des Thive bei Kallhaven befindet.

Großer Mord

Düsterstes Kapitel der Geschichte Ceregors. Der Legende nach brach einst eine furchtbare Seuche in Faydan aus und raffte Menschen und Vieh dahin. Statt dem verzweifelten Land Hilfe anzubieten, riegelte Ceregor die Grenze ab und errichtete eine Mauer, um sich zu schützen. Man sperrte die Faydani in ihrem eigenen Land ein und tötete auch alle Ceregorin, die am Bau der Mauer beteiligt gewesen waren, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Dieses Ereignis ist einer der Gründe für den unversöhnlichen Konflikt zwischen den Ländern, denn die Faydani werfen den Ceregorin Völkermord vor.

Hallen Ures

Ure ist der Totengott der Faydani. Seine düsteren Hallen liegen der Legende nach tief im Inneren der Erde. Dort wacht er auf ewig über die Verstorbenen.

Hersir

Stadtherr von Kvanur, faydanscher Adelstitel, vergleichbar mit einem Fürsten. Mittlerweile
erblicher Titel, seit sich die hierarchischen Strukturen in Faydan in den letzten Jahrhunderten zu
verfestigen beginnen.

Hestlandr

Südliche Region Faydans. Raues, dünn besiedeltes Hügelland, das für seine Pferde- und Schafzucht bekannt ist.

Hjortaman

Magisches Geschöpf, Gestaltwandler zwischen Mensch und Hirsch, ehemaliger König des Waldes.

Hoher Rat

Ratsherrenstab um den König Ceregors. Ursprünglich ein freiwilliger Zusammenschluss unabhängiger Fürsten, durch die politischen Umstrukturierungen der letzten Jahrhunderte hat der König die alleinige Entscheidungsmacht, der Rat hat im Grunde nur noch beratende Funktion, es sei denn, man manipuliert den König …

Hurter

Magisches, menschenähnliches Volk, bekannt für Weissagungen, Amulette und den Handel mit exotischen Gegenständen.

Jadhorani

Orden in Faydan, aus dem Elitekrieger und Spione hervorgehen. Die Jadhorani gelten als nahezu unbesiegbar und übernehmen wichtige Spezialaufträge im Krieg.

Jünger des Logas

Beschönigende Bezeichnung für Diebe.Nereiden Intelligente magische Wesen des Wassers, die eine gewisse Ähnlichkeit mit großen Seepferdchen haben.

Kairos

Einer der wichtigsten Götter der Ceregorin. Unter anderem für das Wetter und Verträge zuständig.

Kallhaven

Kleinstadt im Westen Faydans am gleichnamigen See. Die ganze Stadt ist in die steilen Hänge der Berge gebaut, Stege, Brücken und Treppen verbinden die einzelnen Häuser.

Kerimund

‚Adlerschnabel‘. Flacher Kessel, in dem Faydans Hauptstadt Thrakstad liegt. Die Berge schützen die Stadt von allen Seiten und der einzige offizielle Zugang wird von den beiden uralten
Drachentürmen bewacht.

Kvanur

Stadt in Faydan, am Merkilandir gelegen. Bekannt für ihre Schmiedearbeiten, jetzt Kriegshauptstadt des Landes.

Logas

Gott (Ceregor) mit vielen Aufgabenbereichen. Vorrangig wird er als Gott des Handels verehrt, ist aber auch Gott der Diebe.

Mara

Göttin des Meeres (Ceregor) und besondere Beschützerin der Ceregorin, die sich als Maras Volk bezeichnen. Sie wird meist von ihren sieben Wellentöchtern begleitet.

Meereslöwen

Eines der mächtigsten und intelligentesten magischen Wesen, die es heute noch gibt. Mischwesen mit dem Vorderleib eines Löwen und einem Delphin-ähnlichen Hinterleib. Sie gelten als ausgesprochen weise und sind vielleicht die einzige Spezies magischer Wesen, die vom Menschen ein wenig geachtet wird, unter anderem auch deswegen, weil das Volk der Meereslöwen nach der Ankunft der Ceregorin ein mythisches Bündnis mit ihnen schloss. Der Tamaris-Bund, benannt nach der Heimat der Meereslöwen, ist in erster Linie ein militärisches Bündnis, das gegenseitige Hilfe im Kriegsfall zusichert, auch wenn dieses Bündnis heute eher dem Reich der Legenden zugeordnet wird. Davon übrig geblieben ist die Beteiligung weniger Meereslöwen an den Begräbnissen der Könige Ceregors.

Melamons Wegweiser

Therone ist die Göttin der Tiere und der Jagd, ein wildes Geschöpf, das sich nur schwer ins Land der Götter einfügt. Jedes Jahr verschwindet sie für einige Monde, getrieben von Sehnsucht und demBedürfnis, alles Leben zu beschützen. Ihr Gatte Melamon, der Herr von allem, was grünt, erschuf Lichtpunkte am Himmel, um seiner Geliebten stets den Rückweg zu ermöglichen. Wenn einst die Sterne für immer von Wolken bedeckt sind, wird Therone den Rückweg nicht mehr finden, Melamon wird für immer trauern und die Welt wird in Dunkelheit und Eis erstarren.

Meridgor

Provinz im Süden Ceregors, nur dünn besiedelt.

Merkilandir

Wichtigster Fluss Faydans.

Munaruba

Stadt in Süden Ceregors, bekannt für Schiffsbau.

Mydilborg

Gebirgskette, die im Westen an Faydan anschließt. In Ceregor werden sie die Hohen Berge genannt.

Myrdnar

Tätowierungen der Faydani an Händen und Armen, ritueller Bestandteil der Initiation und jedes weiteren Lebensabschnitts.

Narusa

Besonderer Schiffstyp hochseetauglicher Schiffe, für die Ceregor berühmt ist. Auf diesen Schiffen sollen einst die Ceregorin aus dem Land der Götter über das Meer gekommen sein. Später wurden sie vor allem als Kriegsschiffe und für repräsentative Zwecke eingesetzt. Narusas besitzen neben Segeln eine weitere windunabhängige Fortbewegungsmöglichkeit. Am Bug befindet sich ein Gestell, durch das Meereslöwen vor das Schiff gespannt werden können.

Norflodh

Fluss im Norden Faydans.

Norlandr

Nördlichste Region Faydans, weitgehend sumpfig und unbewohnt.

Norskog

‚Nordwald‘. Nördlichster Wald Faydans, um den sich viele Spukgeschichten ranken. An der Quelle der Nordflodh gelegen.

Norrigg

Kriegsgöttin Faydans, die häufig in Pferdegestalt erscheint. Bekannt für ihre Launen und ihren Gürtel aus menschlichen Schädeln.

Rat der Zehn

Regierung Faydans, bestehend aus den Oberhäuptern der zehn wichtigsten Familien des Landes. Aus ihrem Kreis wird der König gewählt.

Reich der roten Spiegel

Bezeichnung der Einheimischen für das Vergnügungsviertel Aulonas. Der Name kommt von den Kupfermünzen, welche der Xelia, der Göttin der Schönheit gewidmet sind und einen Spiegel als Symbol tragen.

Remigor

Übersetzt Königsland. Kernland Ceregors.

Rhanavik

Stadt im Norden Faydans, geweiht der verstoßenen Gewässergöttin Rhana.

Rosolaris

Auch Abendrotstadt genannt, Hauptstadt Ceregors und Sitz des Königs. Angeblich ältester Siedlungsplatz der Ceregorin, an dem der erste Tempel der Mara errichtet wurde.

Roter Spiegel

Die Währung Ceregors kennt wie die der meisten Nationen Kupfer-, Silber- und Goldmünzen. Die Kupfermünzen sind der Xelia, der Göttin der Schönheit gewidmet und tragen ihren Spiegel als
eingraviertes Symbol. Böse Zungen behaupten, dass die Zuschreibung an Xelia vor allem daher
kommt, dass sich die Damen gewisser zwielichtiger Gewerbe in diesen Münzen bezahlen lassen.

Setning

Initiation in Faydan, der sich alle Jungen und Mädchen unterziehen müssen und bei der sie die ersten Tätowierungen erhalten. Die Rituale variieren nach Region und Stand.

Sól

Die Sonne, wird in Faydan manchmal noch immer als Gottheit verehrt, obwohl dieser Brauch
magische Wurzeln hat.

Sonnenlänge

Zeitangabe, entspricht etwa unserer Stunde.

Tamaris-Meer

Name des Meeres, an das Ceregor grenzt.

Thive

Höchster Gott Faydans. Er steht für Wissen, Weisheit und die Kunst des Krieges. Thive hört
Schwüre und Verträge.

Thraklandr

Zentrale Region Faydans um die Hauptstadt. Fruchtbarste Gegend, am dichtesten besiedelt.

Thrakstad

Hauptstadt Faydans. Sie liegt umgeben von majestätischen Bergen in einem Gebirgstal, das man den ‚Adlerschnabel‘ ‚Kerimund‘ nennt.

Tränen Ilias

Ilia ist der Legende nach eine der Wellentöchter der Meeresgöttin Mara. Sie kamen mit Mara, als diese das Land der Götter verließ, um den Menschen zu helfen, doch im Gegensatz zu ihrer Mutter können sie die Hindernisse, die die Götter errichtet haben, um die Rückkehr der Menschen zu verhindern, nicht überwinden. Ilia trauert um die geliebte Heimat und spricht so vielen Ceregorin aus der Seele. Wissenschaft in Ceregor steht vor allem unter dem Motto, den ersehnten Urzustand der Einigkeit mit den Göttern wiederzuerlangen und ins Land der Götter zurückzukehren. Die Tränen Ilias sind somit eine geschickte Umschreibung des Wissenschaftsbegriffs.

Trutiskog

‚Drudenwald‘. Wald an der Grenze zwischen Ceregor und Faydan, den Charis mit Garec in Band 1 durchqueren muss.

Ure

Totengott der Faydani. Wächter der düsteren Hallen des Totenreichs.

Veogor

Provinz Ceregors. Bekannt für die unzugänglichen Sümpfe im Delta des Aulon.

Verndari

Oberster Anführer der Jadhorani.

Wo Kairos‘ größtes Wunder des Abends im Reich der Mara erlischt

Gemeint ist der Westen. Nach Vorstellung der Ceregorin wurde die Sonne von ihrem höchsten Gott Kairos erschaffen, der unter anderen auch für das Wetter und Verträge zuständig ist. Kairos erschuf aus den ihm gegebenen Blitzen eine große Schale reinen Lichts, um die Welt seiner Kinder zu erhellen. Jeden Tag schickt er diese Schale auf eine Reise durch eine Sphäre, die er nur für die Sonne geschaffen hat, damit die auf ihrer Bahn bleibt. Des Abends jedoch taucht die Schale ganz imWesten in das unendliche Meer, das die Welt auf allen Seiten begrenzt und erlischt. Den Legenden nach ist das einer der Gründe, warum Kairos und Mara, die Göttin des Meeres, sich nicht besonders mögen.