Die Sache mit der Komfortzone

So oft sprechen wir davon, etwas zu wagen oder mutig zu sein, wenn wir unsere Komfortzone verlassen und was wir damit in der Regel meinen, ist, uns noch mehr anzustrengen, endlich früher aufzustehen, die neue Herausforderung anzunehmen oder was auch immer.

Dabei ist es genau das, worauf wir konditioniert sind. Mehr, schneller, weiter und bloß nicht auf die eigenen Bedürfnisse achten.

Es gibt etwas was ich viel mutiger und herausfordernder finde: Auf sich selbst zu hören, in einer Welt, die sich schneller und schneller dreht. Zu sagen ‘ja, ich könnte vor Jahresende noch einiges machen und einige Erfolge einfahren, aber die Wahrheit ist: Ich bin erschöpft, sehne mich nach Ruhe und die Welt mit ihren Forderungen kann mich mal kreuzweise.’

Und sich dann einfach ins Bett zu legen und zu schlafen oder ein gutes Buch zu lesen oder was immer dir gut tut. Nicht weil du krank bist und dein Körper dich zwingt, sondern einfach nur weil es sich gut anfühlt.

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