Einmal Morgenmuffel bitte – Wie ich die Magie der Morgenrituale entdeckte

MorgenritualeFalls du noch nach einem adequaten Synonym für Morgenmuffel suchst: Das bin möglicherweise ich. Ich hasse es, früh aufzustehen. Meistens hasse ich es sogar, überhaupt aufzustehen. Nicht weil ich den Tag nicht mag, sondern weil der Morgen einfach nicht meine Zeit ist. Ich habe alles Mögliche versucht, um das zu ändern, aber Fakt ist: Das Aufstehen fällt mir nur deshalb halbwegs leicht, weil ich mir mittlerweile ein Leben erschaffen habe, bei dem ich mich auf jeden Tag freuen kann.

Und wegen meiner Morgenroutine.

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade ‘Morgenrituale‘ von Stay fit – have fun. Schau doch mal dort vorbei. 🙂

Morgenrituale? Ohne mich

Morgenroutine – als ich das Wort zum ersten Mal hörte, dachte ich nur: Nö, definitiv nicht meins. Der Gedanke, morgens etwas TUN zu müssen, war eindeutig zu viel für mich. Wecker ausdrücken, aus dem Bett taumeln und zur Kaffeemaschine wanken – das reicht doch oder? Was will ein halbwegs normaler Mensch morgens sonst noch so tun?

Das Problem war nur, dass das morgenliche Fluchen und Wanken sich durch den ganzen Tag fortsetzte. Als Coach wusste ich natürlich ganz genau, dass das zusammenhing und dass ich (eigentlich) etwas dagegen tun konnte. Blieb noch der Kampf gegen den inneren Schweinehund.

Wie ich dann doch meine Morgenrituale erschaffen habe

Ich habe, was manche Dinge angeht, einen XXL-Schweinehund. Deswegen musste ich mir etwas einfallen lassen, um quasi hinter seinem Rücken eine Morgenroutine einzuführen. Mir hat es enorm geholfen, mit klarzumachen, dass Morgenrituale nicht viel Zeit einnehmen müssen. Aktuell bin ich (je nach Lust und Laune) bei 5-10 Minuten, das ist die Zeitspanne, die mein Schweinehund zähneknirschend toleriert.

Doch was tun in diesen 10 Minuten?

Ich begann damit, mir nach dem Aufwachen sehr sorgfältig zuzuhören, meine Gefühle und Gedanken wahrzunehmen. Es war ziemlich erschreckend, was da so zutage kam. Und das, obwohl ich tagsüber bereits sehr genau auf mein Mindset achte. Doch nach dem Aufwachen war jeder positive Gedanke, jede Achtsamkeit wie weggeblasen. Kein Wunder, dass ich mich mies fühlte, wenn ich so in den Tag startete.

Sport als Morgenritual kam für mich nicht infrage, dafür war die Hürde dann noch zu groß. Aber mit meinen Gedanken und Gefühlen konnte ich was anfangen, dafür musste ich schließlich nicht mal mein Bett verlassen. Eine Ausrede weniger. 😉

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Das beinhalten meine Morgenrituale:

Es gibt zwei Dinge, auf die wir unser Denken und Fühlen ausrichten müssen, wenn wir uns einerseits wohlfühlen, andererseits aber auch gewisse Ziele erreichen wollen:

  1. Wir verstärken das Gefühl, im Hier und Jetzt glücklich zu sein und feiern, was wir bereits in unserem Leben haben.

  2. Wir verbinden uns mit unserer großen Vision und entwerfen ein kraftvolles Bild davon, wie unser Leben sein sollte.

Beides gehört zusammen, beides brauchen wir gleichermaßen. Schritt eins erlaubt es uns, jetzt schon glücklich und zufrieden zu sein, eine gute Bodenhaftung zu behalten und uns nicht in Traumwelten zu verlieren. Schritt zwei zeigt uns den Weg, wie unser Leben noch besser werden könnte. Hier schaffen wir Vorstellungen, die uns energetisieren und vorwärtstreiben.

Aus genau diesen zwei Schritten habe ich mein Morgenritual zusammengesetzt. Da ich eine Querdenkerin und Eklektikerin bin, verwende ich dazu viele verschiedene Methoden, je nach Stimmung.

Die simpelste Variante ist diese:

1) Ich spüre meinen Körper und danke dafür, dass es ihm gut geht.

2) Ich diszipliniere mich, gleich nach dem Aufwachen an drei Dinge zu denken, für dich ich gerade richtig dankbar bin. Ganz wichtig: Ich konzentriere mich ganz bewusst darauf, diese Dankbarkeit zu fühlen und nicht nur in meinem Kopf schnell drei Dinge abzuhaken. (Schau mal, speziell zu diesem Punkt hab ich weiter unten eine Einladung für dich <3)

3) Ich entwerfe in meinem Kopf die perfekte Version des Tages, der gerade auf mich wartet. Statt mir also Sorgen zu machen, dass es vielleicht heute stressig wird, oder wer mir vielleicht eine doofe Mail geschickt hat, male ich mir in meinem Kopf aus, wie ich es gerne hätte.

Und was soll ich sagen: Die Tage, die ich so bewusst einleite, sind definitiv anders als früher, als ich schlaftrunken in meinen Tag gestolpert bin.

Meine wichtigsten Tipps für dich, wenn du dir ein Morgenritual einrichten willst:

  • Mach es am Anfang kurz. Fang so an, dass du es auf jeden Fall schaffst

  • Mach für den Anfang etwas, was dir relativ leicht fällt. Du musst nicht gleich auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad starten.

  • Sei dir dessen bewusst, dass die ersten Tage wahrscheinlich eher leicht sind, weil du noch sehr motiviert bist. Danach kommt erst die Durchstrecke. Halte durch!

  • Sei nett zu dir, wenn du es mal nicht schaffst. Davon geht die Welt nicht unter. 🙂

  • Reflektiere ab und zu mal, was sich durch die Morgenroutine in deinem Leben verändert hat. Dann fällt es dir leichter, sie beizubehalten.

Neue Routine helfen dir, deine größten Sehnsüchte in Realität zu verwandeln – Schritt für Schritt

Ich bin Marie und begleite dich auf deinem Weg in ein bedeutungsvolles und aus ganzem Herzen gelebtes Leben.

In meinen Blogs und meinem Podcast spreche ich viel über den langsamen und kraftvollen Wandel deines Lebens und unterstütze dich auch persönlich dabei.

Im März gibt es eine ganz besondere Einladung für dich:

In der Dankbarkeits-Woche vom 19. – 25.3. unterstütze ich dich dabei, eine Dankbarkeits-Routine zu entwickeln, die du übrigens super als eines deiner Morgenrituale verwenden kannst. 🙂

Die Teilnahme ist kostenlos, hier kannst du dich eintragen.

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Hast du bereits ein Morgenritual? Was machst du? Hast du noch einen besonderen Tipp für uns alle? Ich freu mich von dir zu hören. 🙂

Alles Liebe,

deine Marie

(Bild: Pixabay)

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